Alles über ComAttackKunden LoginHändler LoginWarenkorb 
ComAttack LogoTelefon
  Startseite »
Kontakt| Impressum| Mein Konto|

__ Kopierschutz: Wie man CD und DVD vor dem Kopieren und Brennen schützen kann

Hersteller: ComAttack Artikelnummer:  

 
Preis:
0.00 CHF- Preis auf Anfrage
inkl. allen Gebühren
Versandkosten?

Menge:   

__ Kopierschutz: Wie man CD und DVD vor dem Kopieren und Brennen schützen kann
 vergrössern
     


Viele unserer Kunden kommen aus dem Bereich Produktion und möchten Ihre Daten oft schützen. Die aktuelle Gesetzeslage sieht vor, dass CDs dann nicht kopiert werden dürfen, wenn Sie einen Kopierschutz besitzen.

Wir möchten hier nun einmal ein paar Wege zeigen, wie Sie Ihre Daten auf CDs oder DVDs schützen können. Bedenken Sie aber immer: Je neuer der Kopierschutz - desto grösser auch die Chance, dass einige Kunden die gekauften Werke gar nicht abspielen können.

Es gibt zahlreiche Kopierschutz-Verfahren, die mit unterschiedlichen Mechanismen arbeiten. Die meisten Kopierschutz-Verfahren arbeiten mit Lesefehlern auf den Medien. Es werden künstlich defekte Sektoren (Pits) markiert, die dann auch auf der Kopie wieder gefunden werden müssen. Häufig werden CDs auch mit IDs versehen, einer Seriennummer oder Informationen in den Subchannels.

Wie genau eine CD aufgebaut ist, haben wir ja bereits in anderen Artikeln erklärt. Hier nochmals eine kurze Zusammenfassung: CDs werden in Sektoren zu je 98 Frames unterteilt. Ein Sektor hat drei Bereiche, einen für Daten, einen für Fehlerkorrektur und einen für Kontroll-Informationen. Der Sektor für die Kontrollinformationen enthält 1 Byte pro Frame. Die 8 Bit dieses Bytes heißen Subchannels und werden mit den Buchstaben P bis W bezeichnet. P und Q dienen Kontrollzwecken, R bis W sind frei.

Was passiert, wenn man eine CD kopiert?

Das Brennprogramm liest alle Daten der CD ein und legt diese auf der Festplatte oder im Zwischenspeicher(Hauptspeicher/Cache etc) ab. Dabei rekonstruiert es die Bereiche für Fehlerkorrektur und Kontroll-Information, falls defekte Sektoren entdeckt wurden! Damit sind aber Sektoren geändert, die hätten defekt bleiben sollen.

Deswegen haben einige spitzfindige Programmierer Kopierprogramme erschaffen, die Sie Clone-Programme nennen. Ein Clone-Programm muss auch defekte Sektoren und den Bereich für die Fehlerkorrektur kopieren. Diese Methode nennt man RAW. Viele Programme bieten auch die so genannte RAW Kopie als Option an.

Um die digitale ID mitzukopieren, lesen eine Kopierprogramme auch die Subchannels P und Q aus. Dieses Verfahren nennt man RAW-DAO-16 und wird von den meisten CD Kopierprogrammen als Standard voreingestellt. Wie wir oben geschrieben haben sind die P und Q Subchannel aber nicht alle. Wir haben auch noch die R-W Subchannel. Einige Programme können nun auch diese Channel im so genannten RAW-DAO-96-Modus auslesen und unkorrigiert wieder schreiben. Es wird also eine bitgenaue Kopie angelegt.

Somit sind die obigen älteren Verfahren mit den Lesefehlern zwar Kopierschutzverfahren, können jedoch von den meisten Programmen umgangen werden.

Im Audio Bereich haben wir weitergehende Kopierschutz-Verfahren. Die meisten verhindern, dass Audio-Tracks ausgelesen werden können. Dazu tragen sie falsche Sektorengrenzen in das Inhaltsverzeichnis der CD - den Table of Contents ein (illegale TOC). Auch verbreitet ist es, die Art des Tracks zu verschleiern. So werden Audio Daten als Datentrack getarnt und umgekehrt.

Folgend werden wir Ihnen einige aktuelle Schutzmechanismen vorstellen. Bitte beachten Sie, dass wir viele Verfahren nur beim Glasmastern auftragen können und nicht über gängige CD / DVD Brenner auf die CD oder DVD gebracht werden können.

Laserlock (www.laserlock.com)
Laserlock bietet verschiedene Möglichkeiten des Schutzes an. Durch eine patentierte Signatur schützt Laserlock gegen die bitweise Kopie. Besonderen Einsatz kann Laserlock bei Beta Tests finden, in denen Sie nur den Beta Testern die Daten zukommen lassen möchten. Ausserdem wird ein SDK (Software Developement Kit) zur Verfügung gestellt, mit dem man die Signatur direkt in den Programmcode einfliessen lassen kann. Wenn Ihr Programm nicht von der original signierten CD / DVD abgespielt wird - funktioniert das Programm dann nicht mehr. Laserlock nutzt im Prinzip "unlesbare" (defekte) Sektoren, um die CD gegen illegale Vervielfältigung zu schützen sowie die Signatur. Um eine Laserlock geschützte CD zu kopieren, braucht man ein CD-ROM, dass mindestens 2352 Bytes eines Sektors lesen kann und einen Brenner, der in der Lage ist fehlerhafte Sektoren unkorrigiert zu schreiben. Ältere Laserlock geschützte CD erkannt man am Verzeichnis "Laserlock" im Hauptverzeichnis der CD. Laserlock bietet auch nun für Kunden eine webbasierte Lösung - mit der Sie bereits mit Ihrem Copy Roboter - oder CD/DVD Laufwerk geschützte CDs/DVDs erstellen können! Laserlock ist nicht für Audio/Video konzipiert.

Securom genutzt von Sony DADC http://www.securom.com/
Securom wird beim Glasmastern eingefügt  und kann somit nur von Presswerken eingesetzt werden, die das entsprechende Equipment haben. Securom nutzt den Subchanel in dem er dort Daten (Signaturen) ablegt, die auf der Kopie mit einem normalen Kopierprogramm nicht vorhanden sind. In Ihre Applikation wird wiederum ein Code eingefügt, der nach dieser Signatur sucht. Findet er auf dem Medium die Signatur nicht, startet das Programm nicht und wird auch erst gar nicht entschlüsselt. Um eine Kopie von einer mit Securom geschützten CD anzufertigen, bräuchte man ein Lesegerät, dass in der Lage wäre, den Subchanel einer CD zu lesen sowie einen Schreiber, der den Subchanel(PQ) schreiben kann. Eine Securom Geschützte CD erkennt man an den folgenden Dateien: CMS16.DLL, CMS_95.DLL, CMS_NT.DLL, SINTF32.DLL, SINTF16.DLL, SINTFNT.DLL

Sony DADC hat auch eine Version für CD-R erstellt. SecuCD-R heisst das Produkt, welches hauptsächlich Windows Programme schützt. Ab einer Auflage von 500 Stück stellt Ihnen Sony DADC die Möglichkeiten zur Verfügung. Dazu werden ca. 6MB freier Platz auf Ihrem Medium benötigt.
n-CD ist eine weitere Möglichkeit von Sony, mit der beim Starten einer CD ein Internetzugang benötigt wird und dort die Freigabe erfolgt. Besonders für den Schutz von vertraulichen Marketing CDs ist das sicherlich eine interessante Idee.

Cactus Data Shield 200 (100) - AUDIO PROTECTION von Macrovision
Bei CDS100 ist die Startposition illegal und die ersten 3 Sektoren sind defekt, was eine Erkennung durch das Laufwerk erschwert. Somit ist dies eine Manipulation der TOC mit einer negativen Länge für den ersten Track. Es wird aber noch komplizierter. 3 Sessions mit illegalen Anfängen, Daten, defekten Sektoren werden gemixt. Da PC Laufwerke und Standalone Laufwerke die Sessions anders einlesen, ist mit dieser Irreführung ein guter Schutz erreicht und PC Laufwerke können die CDs nicht immer lesen.
CDS200 ist die neuere Version. Hier werden nur noch 2 Sessions verwendet mit illegalen Startsektoren. Die Zweite Session ist ein Datentrack, der eine verschlüsselte und komprimierte Version der Audio Daten enthält. Das verschlechtert allerdings die Qualität der Audio Daten. Auch wurden die Trackzeiten häufig verlängert und auf z.B. 99:59Minuten gesetzt. Damit es in der neuen Version auch möglich ist auf PC Laufwerken die CD zu hören, wird oftmals ein eigener Player mitgeliefert.
Die allerneueste Version ist nun CDS-300. Interessant ist besonders, dass nun DRM integriert wird und damit WMA Files und durch eine dynamische Encodierung die alte "2te Session“ nicht mehr benötigt wird. Somit soll auch nun 100% Klang zur Verfügung stehen. Ein Media Player, der auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann, wird ebenfalls von Macrovision zur Verfügung gestellt, damit die Daten auf einem PC wieder gegeben werden können. Microsoft hat übrigens diese Lösung zertifiziert.
http://www.macrovision.com/products/cds/cds300/index.shtml

Key2Audio und Key2AudioXS Sony DADC http://www.key2audio.com/
Der Kopierschutz arbeitet mit einer Manipulation der TOC bzw. verschlüsselten Trackmarks, die in der 3ten Session abgespeichert werden. Der Startblock liegt an einer "illegalen" Stelle. Damit keine digitalen Kopien über S/P-Dif gemacht werden können, ist bei einigen key2audio-CDs das Copy-Bit gesetzt. So ist die CD bereits als Kopie gekennzeichnet. Zusätzlich wird eine digitale Signatur in Form von angeblichen Beschädigungen auf die CD gepresst. Audio-CD Player ignorieren das, bei CD-ROM-Laufwerken versagt die Fehlerkorrektur. Sie können die CD gar nicht erst einlesen. Es gab viele Verbesserungen.

key2audioXS™ kombiniert User-Freundliches-PC-Playback in toller Soundqualität und eine kopiersichere Multimedia Session für CD-Extra und Weblinks. Laut Hersteller ist dieses Verfahren kompatibel mit allen CD-ROM Standalone player, CD-Audio players, DVD-Video players, car stereo systems, portable players, PlayStation 1, PlayStation 2 und Xbox Konsolen, SACD players oder PCs. Volle Unterstützung für: ISRC, UPC und CD-Text.
Um Key2Audio nutzen zu können, muss der Schutz im Presswerk aufgetragen werden. Fragen Sie uns danach.

Safedisc, Safedisc2 und Safedisc Advanced  http://www.macrovision.com/products/safedisc/index.shtml

Savedisc (1) ist eine Softwarelösung, um die Echtheit der CD zu überprüfen. An der CD selbst sind keine Änderungen notwendig. Auf den ersten 5% der CD befinden sich viele "unlesbare" (defekte) Sektoren, die den Einlesevorgang mit gewöhnlichen Brennprogrammen zum Abbruch bringen oder stark verzögern. Das Einlesen einer solchen CD dauert ein paar Stunden.  Eine Savedisc geschützte CD erkennt man an den folgenden Dateien: 00000001.TMP, CLCD16.DLL, CLCD32.DLL, CLOKSPL.EXE Safedisc2
Safedisc2 basiert auf speziellen Sektoren, die nicht wie normale Sektoren codiert sind. Normalerweise werden die Sektoren einer CD nach einem speziellen Algorithmus codiert, so dass nicht zu viele LAND´s oder PIT´s nebeneinander liegen. Die Sektoren des Safedisc2 Kopierschutzes folgen nicht dieser Regel. Der Laser verliert beim Einlesen die Synchronisation. . Ausserdem checkt Safedisc2 das Pregap ( Sektoren nach 2 sec ). Manche Brenner sollen dort eine Signatur hinterlassen, die auf dem Original natürlich nicht ist. Hinterlässt der Brenner eine Signatur im Pregap und ist das lesende CD-ROM in der Lage diese auch auszulesen, so wird die Kopie auch als solche erkannt. Safedisc Advanced geht hier noch ein paar Schritte weiter! Vorteil dieser Lösung ist es, dass z.B. auch keine virtuellen Laufwerke mit Ihren Daten angelegt werden können. Um Spiele optimal zu schützen, liefert Ihnen Macrovision hier auch Software, die Sie in Ihre Projekte einarbeiten können und an verschiedensten Stellen aufrufen. Gerade in der Spieleindustrie ist dieser Schutz sehr beliebt.

Lockblocks  http://www.dinamic.com
Lockblocks setzt auf "unlesbare" (defekte) Sektoren auf der CD. Die CD hat auf der beschriebenen Seite 2 sichtbare Ringe, ein dünner und ein etwas breiterer. Viele CD-Roms geben den Lesevorgang einfach auf, wenn sie die Ringe erreicht haben. Der Schutz wird kaum eingesetzt. Wenn Sie Spanisch können, hilft Ihnen vielleicht der Link weiter.

MediaCloq 1.0 / 2.0 http://www.sunncomm.com/
Der Kopierschutz kennzeichnet Audio-Tracks als Datenspuren. Deshalb können die meisten CD-ROM-Laufwerke MediaCloq nur mit Mühe einlesen. Im Explorer sind die Audio-Tracks nicht sichtbar, angezeigt werden nur einige Dateien. Darunter eine EXE, die auf die Website des Musik-Labels zugreift. Die Version 2.0 unterstützt nun auch einen Player unter Apple Macintosh! Des Weiteren ist es einfach, MediaCloq zu integrieren. Auch werden die Audio Spuren nicht extra als WMA mit Qualitätsverlust kodiert werden. Für MediaCloq muss das Presswerk nicht extra Coder anschaffen, sondern es kann mit den bisherigen Maschinen arbeiten! Auch vorhandene Projekte können im Nachhinein geschützt werden! http://www.quiettiger.com/

Alcatraz – Kopierschutz made by kdg
Technisch gesehen basiert Alcatraz auf ‚Watermarks‘: d.h. die Datenstruktur der zu schützenden Software wird während des Glasmastering-Prozesses verändert. Die legal replizierte und im Handel vertriebene CD ist in der Folge nur mehr schwer bzw. gar nicht mehr kopierbar. Alcatraz erschwert das Lesen und Kopieren mit Standardkopierprogrammen. Alcatraz ist daher für Zweit- oder Nachfolgeauflagen eines (auch bei Freaks begehrten) CD-Rom-Produktes empfehlenswert.

CDR-Copy Cops

Ein Kopierschutz, den Sie nutzen können! Im Prinzip arbeitet Copy Cops III mit Signaturen und einem Programm, dass innerhalb Ihrer Applikation die CD verifizieren kann. Windows95/98/2000/NT/XP sowie OS2 werden unterstützt. Mit Hilfe der CD-Cops Software wird Ihre kompilierte ausführbare Datei im Installationsscript verändert. Sie können die CD-Rs mit Ihrer Software erstellen - und bei jedem Brennprozess wird eine neue Signatur über das Internet generiert! Fragen Sie uns nach Preisen ab 500 Lizenzen.

Noch ein paar Begriffe und Funktionen im Kopierschutz:

Dummy Files sind Dateien, die zufällig auf der CD auftauchen. Sie scheinen sehr gross zu sein, obwohl sie nur sehr klein sind. Im "Inhaltsverzeichnis" der Datei kann z.B. stehen, dass diese 2GB gross wäre obwohl sie nur wenige KB gross ist. Will man die Dateien einer CD einzeln auf eine Andere kopieren, bricht das Kopierprogramm mit der Meldung ab, dass die aus dem Brennvorgang resultierende CD zu gross sei, obwohl sie in Wirklichkeit nicht grösser als meist 650 MB ist.
Eine CD mit Übergrösse ist eine CD die grösser als 650 MB ist. Heute ist es kein Problem eine solche CD auf einen 700 oder sogar 800 MB Rohling zu brennen. Früher war die Übergrösse ein guter Schutz da es noch keine 700 MB Rohlinge gab.

PSX und LIBCRYPT Der normale Kopierschutz einer PSX CD besteht aus einer Kombination aus defekten Sektoren und dem Barcode einer CD. Im Gegensatz zu den meisten CD-Rs können die CD-Reader in der Playstation auch den Barcode einer CD lesen. Diesen Barcode kann man nicht brennen, daher läuft natürlich keine PSX Kopie ohne einen Modchip. LIBCRYPT bedient sich des Subchannels aber im Gegensatz zu PC Kopierschutztechniken wird hier der gesamte Subcode (96 Byte) genutzt. Zum Brennen genügt also nicht einfach ein Brenner der PQ Subcodes schreibt, sondern er muss RAW PW schreiben. RAW PQ reicht nicht aus, da beim RAW PQ schreiben nicht die kompletten 96 Bytes des Subcodes geschrieben werden.

Kostenlose - Freie - oder Testversionen

Selbstverständlich gibt es auch Möglichkeiten die Software zu testen oder auch teilweise freie Tools. Da wir nicht wissen, in wie weit gegebenenfalls die Programme vielleicht Patente verletzen oder mittlerweile kommerziell sind, verweisen wir hier auf eine beliebige Suchmaschine.
Kunden werden wir vor Ort selbstverständlich gerne Angebote machen um CDs DVDs oder sonstiges zu verschlüsseln. Bitte beachten Sie bei der Anfrage aber, dass für professionelle Produkte oftmals 1000 Stück als Mindestmenge gelten. Lediglich die freien Tools, können Ihnen bei Einzelauflagen helfen - oder aber die obig beschriebenen Programme für z.B. Marketing CDs/DVDs.

Anfragen bitte über unser Kontaktformular.

 

 

Exkurs: Pressen und Brennen von Medien: 

Die wesentlichen Fertigungsstufen umfassen Mastering, Galvanisieren, Pressen, Metallisieren, Lackieren, Stanzen und Drucken. Beim Mastering wird eine kreisrunde, vollkommen ebene Glasscheibe (Glas-Vater) mit einer lichtempfindlichen Beschichtung von einem Laserstrahl mit dem Muster der Pits belichtet. Nach dem Wegätzen der belichteten Teile wird die Scheibe mit Silber beschichtet (Metall-Vater). In einem Nickelbad wird dann galvanisch ein Negativ (Metall-Mutter) hergestellt, von dem mehrere Matrizen angefertigt werden, die als Preßform beim automatischen Pressen der Compact Disc dienen.

Die Seite mit dem Pitmuster wird nach dem Pressen im Vakuum mit Aluminium bedampft, um eine reflektierende Schicht zu erhalten. Danach wird noch eine Schutzschicht aufgebracht. Sämtliche Bearbeitungsvorgänge erfordern hohe Präzision und sind nur bei Reinluftdedingungen durchführbar. Die korrekte Position des einzustanzenden Mittellochs wird den Spuren der Compact Disc entsprechend optoelektronisch ermittelt.

E ine andere Möglichkeit, Daten auf eine CD zu bekommen, ist die mit Hilfe eines CD-Writers. Die dazu notwendigen CD-Rohlinge werden CD-R (CD-Recordable) genannt. Die CD-R ist fast wie eine normale, gepreßte CD aufgebaut. Sie besteht aus einer Polycarbonat-Scheibe, einer Reflexionsschicht und einem Schutzlack auf der Labelseite. Außerdem befindet sich bei der CD-R zwischen Polycarbonat und Reflexionsschicht noch ein Farbstoff. Dieser Farbstoff wird beim Schreiben der Informationen verändert.

Und zwar wird dann die relativ transparente Farbschicht punktuell kurzzeitig erhitzt und eine chemische Reaktion ausgelöst, die die Lichtdurchlässigkeit des Farbstoffes verändert und eine Art Bläschen erzeugt. Dabei wird auch das Reflexionsmaterial an der Stelle leicht angehoben und das Polycarbonat ,,angeschmort``. Die so durch den Laser bewirkten Markierungen sind wie Pits auf einer gepreßten CD unterschiedlich lang und haben die gleiche Wirkung: Sie verursachen eine Phasenverschiebung und führen so zu Interferenzen.

Der CD Rohling enthält bereits den sogenannten Pregroove. Diese durchgehende, wellenförmige Leerspur wurde mit einer Frequenz von 22.05 kHz aufmoduliert. Sie ist für die Spurführung beim Schreiben nötig; aus der Frequenz gewinnt der Schreiber Informationen über die Umdrehungsgeschwindigkeit und regelt sie so, daß die CD mit konstanter Datendichte beschrieben wird.

 

 
(c) ComAttack
ComAttack behält sich alle Rechte vor. Jede unerlaubte Vervielfältigung und Publikation (auch auszugsweise) ohne Hinweis auf den Autor wird strafrechtlich und zivilrechtlich verfolgt.

Links von anderen Websites auf diese Seite sind indes sehr erwünscht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fragen? Oft hat man vor dem Kaufen noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne.

Bitte Abteilung auswählen: 
Verkauf
Einkauf
Support
Diverses


Ihr Name:
Ihre Email Adresse:
Telefonnummer: (optional)

Ihre Frage:

Bewertung und Test

Es liegen noch keine Bewertungen vor


Einen Erfahrungsbericht zu diesem Produkt schreibenBewertung schreiben

 


versandkostenfrei
 
Kundendienst / Informationen
Garantie
          Geprüfter Shop Leasing
Ocassionen

Garantieverlängerung


Folge uns auf Twitter Folge uns auf FaceBook Unsere Videos auf Youtube
Valid XHTML 1.0 Transitional
0 Produkte
  • Benachrichtigungen
  • mehr
Weiterempfehlen
 
Empfehlen Sie diesen Artikel einfach per E-Mail weiter.
  • Erfahrungsberichte
  • alle
 Datenbestand vom: Mittwoch, 08. Februar 2012  
© ComAttack®. Die Autoren behalten sich alle Rechte vor.
Kopieren bzw. Vervielfältigen von Bildern und / oder Texten ist nur mit schriftlicher Genehmigung von ComAttack gestattet. Jede unerlaubte Vervielfältigung und Publikation - auch auszugsweise - wird strafrechtlich und zivilrechtlich im In- und Ausland verfolgt.
"ComAttack" ist ein eingetragenes und geschütztes Warenzeichen der ComAttack Schweiz GmbH.
Fehler, Probleme auf der Website gefunden? Bitte hier melden. Vielen Dank.

ComAttack®
Impressum, CHE-101.684.648 MWST, Kontakt / E-Mail
Telefon Hauptsitz Schweiz: +41 71 898 00 00, FAX: +41 71 898 00 01