Wir von ComAttack sind spezialisiert auf die Disk Produktion. Hier finden Sie die wichtigsten Techniken, um CD, DVD und BD zu bedrucken:

a) Thermo Re-Transfer Druck:

Hier haben wir die Top-Drucktechnik von Geräten, die zu einem vernünftigen Preis erworben werden können.
Der Druck erfolgt direkt auf die Rohlinge. Das Ergebnis ist sofort wasserfest, vor Kratzern geschützt, farbecht und lichtbeständig. Die Disk wird vollautomatisch mit einer Schutz-Folie versiegelt und so vor UV-Strahlung geschützt.
Beim Thermo-RE-Transfer Verfahren wird das Druckbild zuerst auf eine Transferfolie gedruckt. Das Bild liegt anschliessend auf der Transferfolie. Dann wird das Bild von dieser Folie auf die CD, DVD oder Blu-Ray Disk aufgebracht. Von diesem Vorgang her kommt der Name RE-Transfer.
Die Vorteile der Thermo Re-Transfertechnik liegen in der Beständigkeit des Druckes (wasserfest, kratzfest, professioneller Hochglanz), dem hohen UV Schutz und in der fotorealistischer Qualität.
Die Kosten pro Disks liegen in der Regel UNTER den Kosten der Tintenstrahl-Technologie, falls vollflächig bedruckt wird.
Die Anschaffungskosten für den Drucker liegen bei ca. 9000 CHF. Trotz des hohen Preises ist es sehr überraschend, wie häufig die Drucker vor allem in der Schweiz erworben wird. Qualität hat nun einmal seinen Preis. Käufer sind Firmen, die keinerlei Kompromisse eingehen möchten und ein perfektes Ergebnis benötigen (Profis, Dienstleister jeder Art, Behörden, Modebranche, Automobilbranche, Uhrenfirmen, Banken, Versicherungen, Pharmaindustrie, Softwarefirmen, Marketing Abteilungen, Medien- und Design Agenturen, Fotoindustrie).
Wenn ein Kunde den besten Druck sucht oder benötigt und zudem eine sehr hohe Zuverlässigkeit benötigt, dann kommt die Thermo-RE-Transfertechnik in die engste Auswahl.

Ob die Thermo-RE-Transfertechnik die Tintenstrahltechnik komplett ablösen wird, ist unklar. Wahrscheinlich werden beide Techniken erhalten bleiben, bei ComAttack verschieben sich die Marktanteile eher zugunsten der Thermo-RE-Transfertechnik.

Wem die Thermo-RE-Transfer Technik zu teuer ist, der greift gerne zur Inkjet Drucktechnik.


b) Tintenstrahldruck

Viele Disks werden mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt.
Bei der Ink Jet Drucktechnik finden wir einen ausserordentlich hochwertigen Tintenstrahldruck.
Mit Spezial-Rohlingen wie beispielsweise den Watershield Rohlingen ist der Druck wasserfest und schmierfest, mit normalen Rohlingen ist der Druck nicht wasserfest. Mit den Spezial-Rohlingen ist der Druck ausserdem professionell hochglänzend, die Druckqualität ist sehr gut. Es können jedoch auch die bekannten Standard Ink Jet Rohlinge perfekt bedruckt werden.
Die Ink Jet Drucktechnik bietet eine hervorragende Qualität bei Texten, Logos/Grafiken und Fotos in Topqualität. Der Druck ist in fotorealistischer Qualität. Auch Schriften werden äusserst präzise und sauber gedruckt.
Die Anschaffungs-Kosten sind tief. Die Folgekosten sind durch die neuste Technik und die kleinen Tröpfchengrössen moderat. Der Anwender kann die Folgekosten mit geeigneten Motiven und der einstellbaren Auflösung zusätzlich selber stark beeinflussen. Doch auch im vollflächigen Druck bei höchster Auflösung sind die Druckkosten vernünftig.
Die Vorteile auf CD, DVD, Blu-Ray Disk:
- Hohe Auflösung
- Brillante Farben
- Präzise Schärfe
- Fotorealistischer Druck
- Preiswerte Investition
- Preiswerter Unterhalt
- Ergebnisse sind sofort wasserfest, schmierfest und hochglänzend mit den neuen Spezial-Medien.



c) Thermotransfer Druck:

Es wird direkt auf die neutrale Oberfläche der CD oder DVD gedruckt. Die Verwendung von speziellen Rohlingen ist notwendig, damit sich der Druck nicht ablöst.
Der Druck ist wischfest, schmierfest und wasserfest.
Texte gelingen sehr gut, Logos/Grafiken können in äusserst bescheidener Qualität gedruckt werden, aber nur einfarbig oder mit wenigen Farben. Für Fotos ist der Thermotransferdruck nicht geeignet.
Meist ist der Druck einfarbig, am meisten schwarz. Die Auflösung beträgt in der Regel 300 dpi.
Die Anschaffungskosten sind hoch, die Stückkosten tief, sofern man einfarbig druckt.
Thermotransferdrucker werden heute immer seltener eingesetzt und verlieren immer mehr an Bedeutung. Der Hauptnachteil ist, dass überhaupt keine Fotos gedruckt werden können und kaum Farben gemischt werden können. In der Regel werden nur Schriften aufgedruckt - und dies einfarbig.  
Mit dem Schwarzband sind die Druckkosten extrem tief.



d) Siebdruck:

Die Geräte sind fast unbezahlbar, nur Aufträge an externe Firmen sind sinnvoll.
Siebdruck ist in der Regel erst ab höheren Stückzahlen preislich überhaupt sinnvoll, da einmalig pro Auftrag Fotoabzüge erstellt werden müssen. Ab einer hohen Stückzahl (immer alle identisch) ist der Siebdruck sehr günstig. Die Folgestückkosten werden immer günstiger (das heisst: Der Stückpreis bei 100'000 Stück ist deutlich niedriger als bei 10'000).
Der Druck ist von 1 bis 6 Farben möglich, der Preis steigt mit der Anzahl der Farben.
Typisch beim Siebdruck ist beim näheren Hinsehen die Pixelhaftigkeit der Bilder, das Ergebnis ähnelt einem Bild in der Zeitung, wenn man dieses von der Nähe betrachtet.
Der Siebdruck war einst das Standard-Verfahren für grosse Auflagen von 10'000 Stück aufwärts. Der Siebdruck wurde bei vielen Produktionsfirmen durch den Offsetdruck oder Digitaldruck abgelöst oder ergänzt. Siebdruck ist sehr günstig, daher kann die Technik vor allem bei Schriften oder einfachen Logos doch noch interessant sein.



e) Offsetdruck:

Die Geräte sind fast unbezahlbar, nur Aufträge an externe Firmen sind sinnvoll.
Offsetdruck ist in der Regel erst ab höheren Stückzahlen preislich sinnvoll, da einmalig pro Auftrag Fotoabzüge erstellt werden müssen. Die Folgestückkosten werden immer günstiger (das heisst: Der Stückpreis bei 100'000 Stück ist deutlich niedriger als bei 10'000).
Offsetdruck ist heute oft das Standard Verfahren für hohe Herstellungsmengen, wenn Aufträge extern vergeben werden.
Das Ergebnis ist wasser-, wisch- und schmierfest und von guter Qualität.



f) Digitaldruck:

Die Geräte sind fast unbezahlbar, nur Aufträge an externe Firmen sind sinnvoll.
Digitaldruck ist in der Regel erst ab höheren Stückzahlen preislich sinnvoll, da einmalig pro Auftrag Kosten entstehen. Die Folgestückkosten werden immer günstiger (das heisst: Der Stückpreis bei 100'000 Stück ist deutlich niedriger als bei 10'000).
Das Ergebnis ist wasser-, wisch- und schmierfest und von hoher Qualität.



g) Lightscribe

Die Beschriften des Rohlingen erfolgt durch eine besondere Art des Brennens der Oberfläche des Speichermediums.
Es ist ein spezieller Brenner nötig und es sind dafür speziell geeignete Rohlinge nötig. Der Brenner bedruckt die Rohlinge auf der Etikettenseite.
In der Wahl der Rohlinge ist der Benützer enorm eingeschränkt. Die Rohlinge sind teuer.
Die Rohlinge müssen nach dem Brennen unter Umständen umgedreht eingelegt werden. Es kann nur einfarbig gedruckt werden, die Farbe ist meist ein dunkleres Braun. Der Kontrast ist teilweise bescheiden. Texte und Logos gelingen mehr oder weniger lesbar, Fotos sind schwieriger. Tipp: Vorher Muster ansehen.
Der Druck eines einzigen Rohlings dauert sehr lange, teilweise 15 bis über 30 Minuten.
Aus diesen Gründen ist LightScribe unserer Meingung nach für den professionellen Bereich weniger geeignet.



h) Labelflash

Gegenüber Lightscribe ist Labelflash deutlich schneller. Eine Disk wird in ca. 7 Minuten beschriftet. Nach dem Brennen muss die CD oder DVD in der Regel umgekehrt wieder eingelegt werden. Die beiden Verfahren Lightscribe und Labelflash sind inkompatibel. Beim Kauf des Brenners ist darauf zu achten, welche Technik er beherrscht. Wie bei Lightscribe müssen spezielle Rohlinge gekauft werden. Der Käufer ist auch hier extrem eingeschränkt. Möchte er einen Rohling einer bestimmten Firma kaufen, geht dies unter Umständen nicht, weil dieser Rohling nicht als Labelflash erhältlich ist.
Das Ergebnis ist in der Regel blaumetallic, einfarbig. Der Kontrast ist ähnlich wie bei Lightscribe. Die Textqualität ist genügend, Fotos sind schwieriger. Die Beschriftungsseite und die Datenseite sehen sehr ähnlich aus, so dass der Rohling oft falsch eingelegt wird.
Aus obigen Gründen ist Labelflash unserer Meingung nach für den professionellen Bereich weniger geeignet.



i) Aufklebe - Label

Label werden zuerst bedruckt und dann auf den Rohling geklebt. Die Bedruckung erfolgt mit einem Tintenstrahldrucker oder einem Laserdrucker. Anschliessend ist es die grosse Herausforderung, das Label korrekt und ohne Falten von Hand auf den Rohling aufzubringen.
Label sind in heutigen High-Speed Laufwerken eine Gefahr. Ist der Label nicht exakt in der Mitte aufgebracht oder hat sich eine Falte gebildet, läuft die CD oder DVD nicht mehr rund. Das Gewicht ist nicht mehr zentriert. Als Folge kann die CD oder DVD im Laufwerk bei Geschwindigkeiten um 16x DVD oder 52x CD regelrecht explodieren. Medium und Laufwerk sind dann zerstört. Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich das Label mit der Zeit teilweise von der Oberfläche lösen kann. Diese Klebeteilchen können nicht mehr aus dem Laufwerk entfernt bleiben.
Ferner warnen Profis allgemein intensiv, keine Labels auf DVDs zu benutzen. Die DVD Scheiben wölben sich wegen dem Label ganz leicht. Als Folge können die DVDs nach ca. 2 Jahren unter Umständen nicht mehr gelesen werden. Bei CDs ist dies weniger beobachtet worden.
Label sehen oft schlecht und amateurhaft aus.
Für den professionellen Bereich ist die Label-Technik unserer Meinung nach ungeeignet und wirkt oft peinlich.



j) Manuelle Beschriftung:

Die manuelle Beschriftung ist die weltweit mit Abstand am meisten verwendete Technik. CDs sollten nur mit einem speziellen CD Marker beschriftet werden. Bei DVDs wird dies auch empfohlen, da die DVDs jedoch besser gegen Stifte, die die Oberfläche verkratzen oder chemisch angreifen können, geschützt sind, können ev. auch Folienschreiber verwendet werden. ComAttack empfiehlt aber auch bei DVDs die Verwendung von speziellen Markern.
Die manuelle Beschriftung sieht in der Regel sehr peinlich aus und ist mehr für den Hausgebrauch und weniger für die externe Vergabe oder für das Marketing geeignet. Marker findet man in den meisten Warenhäusern für wenig Geld.
Für den professionellen Bereich ist eine manuelle Beschriftung ungeeignet und wirkt sehr peinlich.

Alle obigen Angaben sind persönliche Meinungen von ComAttack und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.


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